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Unglücklich im Job, wie soll es weitergehen?

Einen Job zu haben, in dem man bereits morgens unglücklich und angewiedert zur Arbeit geht, ist sehr belastend. Die Kollegen und Kolleginnen lästern ständig über einem her. Der Job, den man damals angenommen hat, fühlt sich nicht mehr richtig an. Man ist gelangweilt und hat schlechte Laune so nach dem Motto: «Wenn die miese Laune in der Galle überläuft», und die Arbeit über- oder unterfordert. Das sind deutliche Anzeichen, dass etwas verändert werden muss.

Unglücklich sein im Job kann ernsthaft krank machen. Ob es an der Zeit ist, sofort eine Kündigung einzureichen, oder doch noch zu bleiben, ist eine schwierige Entscheidung, und oft weiss man es selbst nicht. Manchmal ist es doch eine gute Idee, nicht gleich das Handtuch zu werfen.

Sprechen Sie mal mit dem Chef über die aktuelle Situation, was könnte verbessert oder geändert werden, damit es Ihnen leichter fällt, in Ihrem Arbeitsumfeld zufriedener zu sein.  Für eine Kündigung sollte nicht voreilig entschieden werden, daher ist es wichtig abzuklären, was an der Situation verändert werden kann.

Doch wenn es aber keine andere Möglichkeit gibt?

Wenn es dann doch nicht mehr klappt im Job und keine Massnahmen greifen, ist es wirklich an der Zeit sich zu verändern, also einen neuen Arbeitsplatz zu suchen.

Wann ist es Zeit zu gehen?

Eine Kündigung ist erst ratsam, wenn alle Bemühungen ins Leere laufen und einfach keine Veränderungen stattfinden. Es gibt keine Möglichkeit sich weiterzubilden und die persönliche Weiterentwicklung zu fördern, dann sieht es schlecht aus. Kommen Sie mit dem Team oder mit dem Chef nicht mehr zurecht, und Sie leiden stark darunter, es zeichnen sich sogar Anzeichen einer Depression ab, ist es Zeit zu gehen.

Bleibt die für Sie schlechte Situation über Monate bestehen, es gibt keine Aussichten auf Erfolg und die Zukunft sieht mehr schwarz als rosig aus, die Arbeit ist nur noch eine Qual, dann ist definitiv der Punkt gekommen, hier einen Schlussstrich zu ziehen. Lieber zu früh als zu spät.

Würde eine Stellenwechsel Sie zufrieden machen?

Fragen Sie sich was Ihrer Meinung nach geändert werden müsste. Wäre es an der Zeit für ein Teamwechsel, einen neuen Vorgesetzten oder einfach für etwas anderes? Liegt es eventuell daran, dass es an der Zeit wäre für eine Gehaltserhöhung? Ist die Arbeitsbelastung zu hoch oder zu niedrig, und daher kommt die fehlende Motivation?

Nicht immer können die Probleme mit einem Stellenwechsel überwunden werden. Machen Sie sich Gedanken woran es liegt, dass Sie unglücklich und demotiviert sind.


Jobwechsel ist definitiv die richtige Entscheidung

Wenn Ihnen bereits klar ist, dass ein Jobwechsel genau jetzt stattfinden muss, schieben Sie die Jobsuche nicht unendlich in die Länge. Werden Sie aktiv und handeln Sie dementsprechend. Dieser Entscheid braucht Überwindung, denn es können auch Zweifel aufkommen: «Ob dieser Entscheid wohl richtig ist? Was ist, wenn ich keine passende Stelle finde?» Oder Sie befürchten, dass im neuen Job nach kurzer Zeit wieder alles beim Alten ist? Machen Sie sich zunächst keinen Kopf und gehen mit positiven Gedanken ans Werk. Seien Sie sich auch bewusst, dass die Jobsuche längere Zeit in Anspruch nehmen kann, und häufig Absagen ins Haus flattern können. Lassen Sie sich nicht entmutigen, denn so sinkt nur Ihr Selbstvertrauen, und das brauchen Sie jetzt ganz besonders.

Einen neuen Jobfinden ohne Stress

Auf Jobsuche zu gehen muss nicht zwangsläufig heissen, den ganzen Tag nach verschiedenen Stellenportalen und Zeitungen auf der Jagd zu sein. Beginnt ruhig und gelassen die Stellensuche auf bekannten Jobanbieter Seiten, Jobsuchmaschinen, oder in persönlichen Gesprächen mit Bekannten und Freunden. Nicht total verbissen an die Sache rangehen. Bei Bewerbungen darauf achten, dass keine Bewerbungskiller entstehen.

Auf das innere Ich hören

Unglücklich im Job zu sein, sich Tag für Tag während der Arbeit zu quälen, Krankheiten und Depressionen in Kauf zunehmen, ist absolut keine Lösung. Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl, denn das innere Ich sagt Ihnen, wann es für sich selbst am besten ist eine Änderung vorzunehmen um wieder zufrieden zu sein.

Autor:

Raphael – verantwortlich für den Ratgeber

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