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Die ersten Tage als Lehrling – Schluss mit der Schule – Nun fängt das Arbeitsleben an

Für viele frischgebackene Schulabgänger hiess es in den letzten Tagen: Start in einen komplett neuen Lebensabschnitt. Der Lehrvertrag wurde unterschrieben, endlich weg von der Schule, hinein in die Arbeitswelt. Die Teenager, im Betrieb nun als Lehrling, oder Stift, müssen vieles erlernen, und eine Ernüchterung bei den «Neuen» ist nicht ganz auszuschliessen. Ja, aller Anfang ist halt doch nicht immer so einfach!

Die ersten Arbeitstage sind endlich geschafft, und die Lehrlinge mussten sich daran gewöhnen, dass die Arbeitswelt nicht mehr so gemütlich ist wie es einst in der Schule war. Jetzt heisst es anpacken, pünktlich am Arbeitsplatz sein und sich an die komplett neue Situation gewöhnen. Auch die Ferien, die zuvor in Überfluss vorhanden waren, haben sich erschreckend reduziert.

Trotz Corona Zeiten gibt es offene Lehrstellen

Der Lehrstellenmarkt ist noch nicht stark von der Corona Pandemie betroffen. Die Auswirkungen werden sich vermutlich in einigen Jahren zeigen. Mit Bestimmtheit wird es deutlich weniger abgeschlossene Lehrverträge geben als noch zum jetzigen Zeitpunkt.

Für die, die es bisher noch nicht geschafft haben etwas Passendes für sich zu finden heisst es jetzt also noch einmal, so richtig Vollgas zugeben in punkto Lehrstellensuche. Die Zeit wird eng, doch mit den richtigen Bemühungen ist es noch nicht zu spät, eine Lehrstelle zu erhaschen.

Es bleibt noch Chancen, eine Ausbildung zu finden

Für die jungen Leute, die zurzeit noch immer auf Lehrstellensuche sind, gibt’s eine positive Nachricht. Bis Oktober können sich die Jugendlichen noch bemühen, einen Vertrag als Lehrling zu unterschreiben. Sicher wird es für dieses Jahr 2020 definitiv schwieriger sein. Trotzdem bleibt noch genügen Zeit. Kopf hoch und sich nicht unterkriegen lassen, der Zug ist noch nicht abgefahren. Einige Unternehmen verlängern trotz des überschrittenen Enddatums die Lehrstellensuche bis spätestens Ende Oktober. Das hilft nicht nur den Suchenden, sondern auch den Lehrbetrieben. Langfristig gesehen ist es für die Betriebe enorm wichtig, dass sie hochqualifizierte Fachkräfte ausbilden können.

Die Berufswahl ist nicht immer einfach

Die Wahl eines Berufes ist sicherlich nicht eine einfache Angelegenheit. Viele der Schulabgänger sind sich noch nicht im Klaren, in welche Richtung es gehen soll. Die richtige Wahl für einen Beruf erfordert genaue Abwägungen, denn die zukünftige Tätigkeit muss einem am Herzen liegen. Einfach nur eine Lehre zu machen, damit *etwas* getan ist, ist mit Sicherheit eine schlechte Entscheidung. Natürlich kann man nach dem ersten erlernten Beruf zusätzlich weitere Wege gehen, Weiterbildungen machen oder einen zweiten Beruf lernen. In der heutigen Zeit arbeiten sehr viele nicht mehr im ersten gewählten Berufsfeld.

Seine Stärken, Schwächen und Interessen gut kennen, damit das Ziel schneller erreicht wird

Wer seine eigenen Stärken und Schwächen kennt, hat es bei der Berufswahl um einiges einfacher, die richtige Tätigkeit für sich zu finden. Ist die richtige Wahl getroffen, und alles entspricht den eigenen Anforderungen, ist die Langzeit Motivation und Freude an der Arbeit während und nach der Ausbildung meistens garantiert. Mit dieser Einstellung Neues zu erlernen fällt nicht mehr so schwer, und fast alles läuft wie am Schnürchen.


Wer seine Stärken und Schwächen nicht kennt…

Sollte sich einmal die SWOT Analyse zur Hilfe nehmen. Mit der Analyse ist man viel besser für den Berufsalltag gewappnet, und hat die Gewissheit, woran man ist. Doch was ist die SWOT Analyse eigentlich, für was steht sie?

Die SWOT Analyse – kurz erklärt:

S = Strenghts
Stärken
W = Weaknesses
Schwächen
O = Opportunities
Chancen
T = Threats
Risiken

Die SWOT Analyse eignet sich hervorragend für viele Aspekten des Lebens, wie beispielsweise für Bewerbungen, oder dass persönlichen Ziele besser erreicht werden. Oder eben, wie bei unserem Thema, der Berufswahl. Die SWOT Analyse ist vielseitig einsetzbar und fast überall im Arbeitsalltag anzutreffen.

Es ist auch eine Frage des Alters und der Reife, um herauszufinden, welche Beschäftigung, Ziele und Träume man erreichen möchte. Und weil diese Entscheidungen in relativ jungen Jahren gefällt werden müssen, gehen viele in späteren Jahren ganz andere Wege.

Für die, die sich noch uneinig sind

Gibt es Möglichkeiten das verpasste Jahr zu überbrücken? Wie wäre es dann mit einem 10. Schuljahr? Um eventuelle schlechte Noten zu verbessern, damit die Chancen im nächsten Jahr für die Suche nach einer Lehrstelle bessere gestellt sind. Oder einen Jobcoach zu Rate zu ziehen, das wäre sicherlich von Vorteil. Doch hier ist Vorsicht geboten, es gibt in dieser Branche auch schlechte Berater.

Es gibt auch die Möglichkeit ein Praktikum zu machen, eine gute Sache und sicher nicht verkehrt. Doch aufgepasst, viele Praktikumstellen sind sehr schlecht oder gar nicht bezahlt, und die Anbieter profitieren so von billigen Arbeitskräften. Doch eine gute und betreute Praktikumsstelle in einem seriösen Unternehmen ist ein sehr hilfreiches Zwischenziel auf dem Ausbildungsweg des Lernenden. Er kann bereits bei einem späteren Vorstellungsgespräch mit Wissen punkten, und ist einem Mitbewerber so eine Länge voraus.

Eine weitere Unterstützung bietet auch die Berufsberatung. Wie wäre es, direkt bei der Berufsberatung nach einer Lehrstelle zu suchen?

Und zum Schluss:

Einen Beruf zu erlernen hat das primäre Ziel, sich in dem Bereich, in dem man sich ausbilden lässt, die entsprechenden Fähigkeiten und Wissen anzueignen, und dabei seine Ziele und Befriedigung in dieser Tätigkeit zu erreichen.

Für alle, die noch keinen Anschluss gefunden haben, erhoffe ich an dieser Stelle ein positives Resultat. Wir, das Team von Jobsbieter.ch, wünschen euch viel Erfolg.

Autor: Raphael

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