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Der Lebenslauf – Das A und O bei der Bewerbung

Der Lebenslauf bei der Bewerbung auf offene Jobs ist ein wichtiger Teil und das A und O bei einer Bewerbung. Aber was gehört in einen vollständigen Lebenslauf?

Das wollen wir in diesem Artikel etwas genauer durchleuchten und vertiefen. Und wir stellen dazu wertvolle Tipps bereit, damit die Chancen für den Bewerber steigen, und er im besten Fall dadurch eine Stelle auf Anhieb bekommen kann.

Mit einem guten Lebenslauf wird das Interesse der Personalverantwortlichen geweckt. Dadurch erhöht sich auch die Chance, zu einem klassischen oder Video – Vorstellungsgespräch eingeladen zu werden. Doch bevor dies alles passiert, gestalte deine berufliche Zukunft mit einem perfekten Lebenslauf und mach den ersten Schritt damit.

Wir zeigen, wie ihr in 11 Schritten zu einem Job kommen könnt. Des Weitern bieten wir auch topmoderne Bewerbungsvorlagen an, die optimal für Online Bewerbungen geeignet sind.

Aufbau des Lebenslaufs

Einer der wichtigsten Punkte ist, dass die persönlichen Daten vollständig sind. Die Angaben zur eigenen Person wie Name, Adresse, Telefon, E-Mail, Geburtsdatum, Zivilstand und, optional die wichtigsten Social Medien, müssen unbedingt aufgeführt sein. Dabei ist zu beachten, dass die Social Medien Profile nicht negativ auffallen. Mögliche Altlasten, die einer beruflichen Orientierung schaden könnten, zwingend löschen. Die Personalverantwortlichen reagieren empfindlich auf eine schlechte Online-Präsenz.  

Auch ein seriöses, sympathisches Foto, das qualitativ hochwertig ist, muss in den Lebenslauf einfliessen. Sind die Fotos veraltet oder die Qualität miserabel, hat das auf den Bewerbungsverlauf einen negativen Einfluss. Daher stets aktuelle Daten und Fotos verwenden.

Die Berufserfahrung

Sobald die persönlichen Eckdaten im Lebenslauf hinterlegt sind, folgt der nächste Schritt. Die letzten Berufserfahrungen werden im Lebenslauf an erste Stelle gelistet. So hat der Personalverantwortliche ein klares Bild vom Bewerber und dessen beruflichen Erfahrungen. Es sollten keine Lücken bestehen, ansonsten muss sich der Bewerber gute Argumente zur Hand haben.

Ausbildungsweg im Lebenslauf

Was der Ausbildungsweg im Lebenslauf angeht ist es wie bei der Berufserfahrung: Die neusten Ausbildungen kommen ganz oben. Wenn die Benotung einer (oder mehreren) Ausbildung gut ist, dies kurz und knapp hervorheben.

Fähigkeiten angeben kann von Vorteil sein

Hat der Bewerber für die offene Stelle entsprechend nützliche Fähigkeiten, kann das von wichtiger Bedeutung sein. Zum Beispiel könnte man handwerkliches Geschick für den Möbelbau, Genauigkeit, Wissen über diverse Holzarten oder einfach die klassischen EDV-Kenntnisse erwähnen. Ist es unklar welche Fähigkeiten Sie haben, so kann die SWOT Analyse sicherlich hilfreich sein.

Mehrere Sprachen – Sprachkenntnisse

In der Schweiz ist es nicht gerade unüblich mehrere Sprachen zu beherrschen. Es ist wichtig, dass mehrsprachige Kenntnisse unbedingt im Lebenslauf erwähnt werden. Nicht jeder kann Italienisch oder Französisch gut kommunizieren, und das auch noch in schriftlicher Form. Also, bitte keine falsche Bescheidenheit.

Worauf bei Freizeitaktivitäten achten?

Welche Hobbys sollten im Lebenslauf absolut nicht erwähnt werden, und welche können äusserst positive Auswirkungen haben? Orientieren Sie sich nach der nachfolgenden Auflistung. Und denken Sie daran, die Auflistung Ihrer Freizeitaktivitäten ist nicht ein «notwendiges Übel». Nehmen Sie sich Zeit, denn dieser Punkt kann Ihre Bewerbung durchaus beeinflussen.

Kann positiv sein:

  • Teamsport (Teamplayer)
  • Wandern
  • Joggen
  • Kraftsport
  • Turnverein
  • Radfahren
  • Ehrenamtliche Tätigkeit

Ist der Bewerber ehrenamtlich tätig, sollte dies unbedingt in den Lebenslauf miteingebunden werden. Denn das zeugt von sozialem Engagement und Verantwortungsbewusstsein.

Absolut nicht – Keine gute Idee:

  • Extrem Sportarten allgemein
  • Base-Jumping
  • Bergklettern
  • Freiklettern
  • Free Solo-Klettern
  • Downhill-Biking
  • Wingsuit-Fliegen





Die Liste der Extremsportarten ist beinahe so endlos wie spannend. Doch man sollte dies nicht unbedingt im Lebenslauf erwähnen. Denn Arbeitgeber möchten einen Arbeitnehmer, der langfristig beim Unternehmen tätig ist. Es kommt also nicht gut an, wenn risikoreiche Extremsportarten ausgeübt werden.

Auch hier gilt «ehrlich währt am längsten». Übt beim Thema Hobby eine gewisse Zurückhaltung aus, sonst könnte beim Personalverantwortlichen der Eindruck entstehen, mehr Interesse an der Freizeitgestaltung als an der Tätigkeit vorhanden zu sein.

Bleibt authentisch, es könnte sein, dass der Personalverantwortliche dasselbe Hobby hat, und wenn die Flunkerei auffliegt, wird es nur noch peinlich…

Sollte der Bewerber nichts über seine Freizeitaktivitäten zu berichten haben, nicht verzweifeln. Der Punkt kann auch weggelassen werden.

Referenzen im Lebenslauf

Referenzen geben dem Personalverantwortlichen einen ersten Einblick auf den Bewerber, und sollte daher bewusst vorsichtig gewählt werden. Es wäre unverzeihlich, wenn die Anstellung an einer schlechten Referenz scheitern würde. Daher gut prüfen, wen ihr auf die Referenzliste setzt. Es reicht auch völlig aus, wenn die Referenz mit dem Vermerk «auf Anfrage» aufgeführt wird.

In diesem Sinne wünschen wir allen Jobsuchenden viel Erfolg!

Autor: Raphael

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