image

Bewerbungskiller: Diese Fehler sollten vermieden werden

Viele Bewerber/innen sind bereits damit überfordert, im Bewerbungsschreiben die richtigen Worte zu finden, und empfinden dies als eine der grössten Herausforderung. Es gibt Sätze, die die Personalfachleute nicht mehr sehen möchten, weil sie schlicht und ergreifend zu abgedroschen sind. Ein Beispiel wäre: „Mit grossem Interesse habe ich Ihr Inserat gelesen “, oder: „Über die Internetseite www.jobsbieter.ch bin ich auf Ihre Stellenanzeige vom 01.01.2020 aufmerksam geworden“. Seien Sie kreativ und schreiben Sie keine standardisierten Fliessband Texte, dies führt nur zu einem Ergebnis, und zwar zu einem unerfreulichen, die Bewerbungen werden ohne Kommentar abgelehnt.

Die Suche nach einer neuen Arbeitsstelle ist stets mit viel Arbeit verbunden. Um Ihnen Hilfestellung anzubieten haben wir eine Auflistung erstellt, worauf beim Bewerbungsschreiben zu achten ist, damit es zu keinem Bewerbungskiller kommen kann.


Zuviel Tamtam und kein Motivationsschreiben

Bei der Bewerbung wird zu oft viel Tamtam geschrieben, und das Motivationsschreiben wird einfach vernachlässigt oder gar nicht erstellt. Dabei ist gerade bei diesem Schreiben so viel herauszuholen, es ist ein unverzichtbarer Teil der klassischen Bewerbung.

Einfallslosigkeit: Standardisierte und ideenlose Bewerbungsschreiben

In der heutigen Zeit kommt niemand mehr zu einem Job mit standardisierten und ideenlosen Bewerbungsschreiben. Bewerbungen sollten nicht einfach in Massen verschickt werden, bis Sie nicht einmal mehr wissen, wie viele überhaupt versendet sind. Daher Stopp mit Massenbewerbungen und Bewerbungen mit leeren Worthülsen. Es reicht nicht aus, bei verschiedenen Stellenausschreibungen die gleiche Bewerbung zu verschicken. Die Personalverantwortlichen wissen das, und die Papiere landen auf dem Ablehnungsstapel. Das muss nicht sein. Klasse statt Masse.

Vollständige Bewerbungen schicken

Ein Flüchtigkeitsfehler ist schnell passiert, eine unvollständige Bewerbung wird verschickt! Das ist ein absoluter Bewerbungskiller, und die Bewerbung wird nicht berücksichtigt. Daher prüfen Sie vorher die Unterlagen nochmals, bevor sie endgültig per Post zum Anbieter gehen.

Zu übertriebenes Hervorheben

In der Bewerbung will man sich von der Masse hervorheben, somit wird betont, wie gerne man bei diesem Arbeitgeber arbeiten möchte. Die Idee dahinter ist vom Ansatz her gut, jedoch ist zu beachten, dass nicht zu dick aufgetragen werden darf. Weniger ist oft mehr. Aus diesem Grund sollten Wiederholungen vermieden werden, zum Beispiel den mehrfachen Wunsch äussern, bei dem Unternehmen arbeiten zu wollen. Besser ist, die eigenen Qualifikationen zu betonen, damit sind die Chancen grösser, die Personalverantwortlichen zu überzeugen.

Unehrliche Qualifikationen und Eigenlob

Die Konkurrenz und die Erwartungen der Arbeitgeber sind gross. Es kann verlockend sein, den eigenen Lebenslauf und die Bewerbung zu modifizieren und zusätzliche Qualifikationen, die nicht vorhanden sind, hinzuzufügen. Dies ist ganz und gar keine kluge Idee. Mit dieser Aktion werden Sie früher oder später im Vorstellungsgespräch konfrontiert, oder Sie müssen sich spätestens im Arbeitsalltag beweisen. Dann fliegt die grosse Lüge auf und Sie sind ganz schnell wieder auf Stellensuche.


Arrogantes Bewerbungsschreiben stinkt zum Himmel

Selbstbewusstsein und Arroganz ist schnell mal überschritten. Schreiben Sie keine Bewerbungen mit dem Inhalt, dass Sie besser sind als die Mitbewerber, und sie haben bereits alle Fähigkeiten die gefordert sind, und weit darüber hinaus. Dies wirkt überheblich und angeberisch.

Frustrierende Bewerbungen

Erwähnen Sie nicht im Bewerbungsschreiben, dass Sie bisher erfolglos Bewerbungen geschrieben haben, oder wie frustrierend diese Situation für Sie ist. Das sind falsche Botschaften für den Stellenanbieter, und er empfindet sich nur noch als Notlösung. Dann stellt sich für den Arbeitgeber die nächste Frage: Weshalb sollte ich jemanden anstellen, der bei der Konkurrenz bereits abgelehnt wurde? In einer Bewerbung müssen Sie sich erfolgreich verkaufen, nicht Ihre Niederlagen zeigen.

Ich hoffe, wir konnten mit diesen kleinen Tipps Ihre Bewerbungskiller Quote minimieren, und mit einem besseren und erfolgsversprechenden Weg auf Ihren Traumjob vorbereiten.

Bis zum nächsten Mal

Autor: Raphael

leave your comment


Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.